Projektwettbewerb Neubau Hallenbad Frauenfeld

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Kurzbeschrieb Bauaufgabe

Frauenfeld hat im Jahr 1973 ein für damalige Verhältnisse grosszügige Sportbad in Betrieb genommen. In den Jahren 1999 und 2003 wurde dieses teilweise saniert und minimal erweitert sowie durch ein Sprudelbad ergänzt. Trotz dieser Sanierungen stammt jedoch nach wie vor der grösste Teil der Bau- substanz und der technischen Anlagen aus dem Erstellungsjahr 1973.
Das heutige Hallenbad ist bei den Badegästen sehr beliebt. Nach 44 Be- triebsjahren besteht im gesamten Hallenbad jedoch ein grosser Erneuerungs- bedarf. Dringlichster Handlungsbedarf besteht bei der Dachkonstruktion. Da die vorfabrizierten Betonkassettenelemente aufgrund der Alterung den stati- schen Anforderungen nicht mehr genügen, müssen sie in rund zwei Jahren ab- geschätzt werden. Die Dachkonstruktion muss – gemäss heutigem Kenntnis- stand – somit bis ins Jahr 2020 ersetzt werden. Handlungsbedarf besteht aber auch aufgrund der laufend steigenden Anforderungen im Bereich der Badwas- sertechnik sowie der immer anspruchsvoller werdenden energetischen und si- cherheitstechnischen Anforderungen. Ein Neubau des Hallenbades ist deshalb unumgänglich und dringlich.

Durch den Neubau des Hallenbades entsprechend dem Raumprogramm sollen die räumlichen und baulichen Defizite behoben und das Angebot auf die heu- tigen Bedürfnisse angepasst werden. Die Anlagenkonzeption mit ihrer Kon- struktion, Materialisierung und der Gebäudetechnik sollen möglichst tiefe In- vestitionen generieren und gleichzeitig langlebig sowie einfach im Unterhalt und der Pflege sein. Betrieblich optimale Abläufe stellen einen wirtschaftlichen Betrieb sicher.
Der Wettbewerb soll auch Antwort darauf geben, wie die Erschliessung auf dem Areal gelöst werden kann, ohne das Quartier oder die direkten Nachbarlie- genschaften mit Mehrverkehr zu belasten. Die Zugangssituation soll der Be- deutung der öffentlichen Nutzung des Hallenbades gerecht werden und ad- ressbildend sein, indem die heutige Dominanz der Parkierung abgelöst wird. Die Umgebung des Hallenbades ist in den städtebaulichen Kontext einzubin- den und passend zur inneren Nutzung sollen angemessene Aussenräume ent- stehen.
Eine möglichst breite Bevölkerungsschicht soll durch die stimmigen und an- sprechenden Innen- und Aussenräume zu einer (wiederholten) Nutzung des erneuerten Hallenbades angeregt werden.
Es wird mit einem Kostenziel von rund 33 Mio. CHF (BKP 1 – 9; exkl. Well- nessbereich; inkl. MWST) gerechnet.
Das Hallenbad am bestehenden Standort zu erneuern, bedeutet auch, dass der Badebetrieb des Hallen- und Freibades während der Bauarbeiten eingestellt werden muss. Es ist daher eine möglichst kurze Bauzeit anzustreben. Die ange- strebte Eröffnung ist im Jahr 2022 geplant.



Eckdaten

Ort
Frauenfeld
Kanton
Thurgau
Auftraggeber (Auslober)
Stadt Frauenfeld
Bauherrschaft
Stadt Frauenfeld
Verfahrensbegleitendes Büro
Strittmatter Partner AG
Baukategorie nach SIA102
Freizeit, Sport und Erholung
Art der Aufgabe
Neubau
Beschaffungsform (nach SIA)
Projektwettbewerb
Anonymes Verfahren
Ja
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Stufen
Einstufig
Fachgebiet Federführung
Architektur
Weitere Fachgebiete
Architektur
Weitere optionale Fachgebiete
Landschaftsarchitektur
Regionale Einschränkung
GATT-WTO

Termine

10.08.18
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen
30.09.18
Einreichung der Fragen
12.10.18
Beantwortung der Fragen
21.12.18
Abgabe der Pläne
11.01.19
Abgabe des Modells

Jurymitglieder

Fachleute
Christian Hönger (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Heidi Stoffel (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Kay Kröger (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Marie-Noëlle Adolph (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Christof Helbling (Mitglied mit Stimmberechtigung, ist Ersatz)
Sachverständige
Fabrizio Hugentobler (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Ruedi Huber (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Urs Müller (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Andreas Frei (Mitglied mit Stimmberechtigung, ist Ersatz)
Experten
Adrian Sauter (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
Michael Schroeder (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
Martin Leemann (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
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