Die Schwellenkorporationen Rüderswil und Lauperswil haben für den Unter Frittenbach einen Wasserbaubauplan erarbeiten lassen. Vorgesehen ist eine Vergrösserung der Abflusskapazität bis zu einem Abfluss HQ100 oder, falls dies für die Gewährleistung der Schutzziele ausreicht, auf bis zu einem Abfluss HQ30. Dazu wird der Gerinnequerschnitt verbreitert und die Sohle abgesenkt. Zudem werden, wo es die Platzverhältnisse erlauben, die Böschungen flach gestaltet.
Der Projektperimeter erstreckt sich über eine Länge von rund 3 km zwischen der Einmündung des Leengrabens und der Mündung des Unter Frittenbachs in die Emme. Das Projekt umfasst zudem Massnahmen in den Mündungsbereichen von Leengraben und Badertschergraben. Die Realisierung ist in vier Etappen vorgesehen.
Gegenstand des Auftrags sind die Planerleistungen für die Phasen 41 und 51 – 53 und enthalten Leistungen der Gesamtplanung, der Fachplanungen Wasserbau, Brückenbau und Strassenbau sowie der Umweltbaubegleitung und der bodenkundlichen Baubegleitung.