Der Wettbewerb hatte einen Projektvorschlag zur nachhaltigen Umnutzung und Sanierung des Gebäudes und eine bedürfnisgerechte Freiraumgestaltung zur Aufgabe.
Die Parzelle liegt in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen in der private Nutzungen (z.B. Wohnnutzung) zulässig sind, wenn sie von untergeordneter Natur sind und die zonenkonforme Nutzung nicht
beeinträchtigen.
Im Gebäude sollen Räume für kirchliche Nutzungen wie das Sekretariat der Kirchgemeinde, einen Vereinsraum, einen Mehrzweckraum inkl. Küche und Private Wohnungen in den oberen Geschossen Platz finden.
Im Raumprogramm waren die Anforderungen der Räume definiert.
Die klare und einfache Struktur des Gebäudes zieht sich über alle Geschosse und lässt eine flexible Raumaufteilung zu. Für die Grundrisse sollte ein Konzept gewählt werden, welches eine spätere Umnutzung
der kirchlichen Räume zu Wohnungen zulassen würde.
Das Schulhaus Kirchmatt ist ein lokales Kulturobjekt und es gilt das Fassadenbild zu bewahren. Die Schutzmassnahmen sind im Hinblick auf ein Baugesuch festzulegen. Als Schutzziel galt der integrale Erhalt des Originalbestandes des Gebäudes in seinem besonderen kulturellen Zeugniswert mit der massgeblichen historischen Substanz, Erscheinungsform und Umgebung, Struktur und Wirkung.
Auf der Gartenseite bestand bezüglich Balkone und Dachaufbauten unter Einhaltung der Schutzziele ein gewisser Spielraum der im Rahmen des Wettbewerbes ausgelotet wurde.