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Veröffentlicht Offerte

Generalplaner – Labor Spiez, Erneuerung Areal Lattigen, 3700 Spiez

09.04.2026

Datum Publikation

09.04.2026 - 08.06.2026

Verfügbarkeit der Ausschreibungsunterlagen

06.05.2026

Einreichung von Fragen bis

08.06.2026

Einreichung von Angeboten bis

09.06.2026

Offertöffnung

Beschreibung

Auf dem Areal Lattigen des Labor Spiez werden die aktuellen Anforderungen an einen sicheren Betrieb nicht mehr erfüllt. Die bauliche und auch technische Infrastruktur ist aufgrund von Alterung und Gebrauchsverschleiss nicht mehr zuverlässig und zeitgemäss. Die erneuerungsbedürftige Gebäudetechnik ist nicht in der Lage, das erforderliche Klima zu erreichen. Asbestvorkommen macht Eingriffe nach heutigen Gesetzgebungen sowohl umständlich wie auch kostspielig. Die Gebäude entsprechen nicht mehr den heutigen Umweltstandards oder Energieanforderungen und sind teilweise auch nicht mehr gesetzeskonform.

Die Gebäude wurden über die gesamte Zeitspanne als Labor-, Versuchs-, Mess-, Lager- und Bürogebäude intensiv genutzt. Der jetzige suboptimale Zustand von Gebäuden und Infrastruktur hat Einfluss auf Testergebnisse und teures Testequipment.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie hat sich der Projektausschuss für die Variante 2 (Maxi 1 Bauen in der Waldzone; überarbeitet) entschieden.

Folgende Massnahmen sind angedacht, jedoch nicht verbindlich:

Bei der Variante 2 ist angedacht die kleine und die zwei grossen Schockprüfanlagen in einem Gebäude zu vereinen. Die bestehende Schockprüfanlage (L8) soll saniert und mit einem Anbau vergrössert werden (N8).

Weiter ist angedacht zwei grössere Ersatzneubauten zu erstellen. Im Gebäude N2 (Ersatzneubau) sollen die Flächen für das BABS geschaffen werden. Am Standort der NEMP Prüfstation L13 ist ein Neubau für die Abteilung W+T angedacht. Bei der Variante sind neben den Erweiterungs- und Ersatzneubauten auch mehrere Gebäude und Infrastruktur zurückzubauen. Dabei sind umfassende Schadstoff- und Altlastensanierungen zu berücksichtigen.

Aufgrund des grossen Fussabdrucks der angedachten Ersatzneubauten in der Waldzone ist eine Optimierung der Variante 2 in Bezug auf den Standort und der Minimierung des Fussabdruckes (Minimierung Rodungsfläche) der Anbauten/Ersatzneubauten notwendig. 

Im Rahmen dieser Ausschreibung soll ein Generalplaner für die Projektierung und Umsetzung der baulichen Massnahmen für die SIA-Phasen 31 – 53 beschafft werden. Weiter ist vor Einstieg in die SIA-Phase 31 die Variante 2 hinsichtlich Standort und Reduktion des Fussabdrucks des Anbaus/Ersatzneubauten zu optimieren. 

Eckdaten

Ort

Spiez

Kanton

Bern

Auslober*in

armasuisse Immobilien, Baumanagement Mitte

Baukategorien

Unterricht, Bildung und Forschung, Militär- und Schutzanlagen

Art der Aufgabe

Sanierung, Umbau, Ersatzneubau

Beschaffungsform

Offerte

Sprache

Deutsch

Art des Verfahrens

offenes Verfahren

Fachgebiet Federführung

Generalplanung

Weitere Fachgebiete

Umweltingenieurwesen, BIM-Planung, Geologie / Geotechnik / Geophysik, Vermessung, Geomatik, Akustik, Sicherheitsplanung / -technologie, Holzbauingenieurwesen, Bauleitung / Baumanagement, Brandschutzplanung, Fassadenplanung, Haustechnik, Fachkoordination, Bauingenieurwesen, HLKK-Ingenieurwesen, Sanitäringenieurwesen, Elektroingenieurwesen, Architektur, Landschaftsarchitektur, Verkehrsingenieurwesen, Weitere

Optionale Fachgebiete

Weitere

Regionale Einschränkung

GATT-WTO

Quelle des Ausschreibungstextes

simap.ch