Die Einwohnergemeinde Bolligen, die Landi Bolligen Genossenschaft sowie die Regionalverkehr Bern-Solothurn AG (RBS) beabsichtigen die koordinierte Entwicklung des Gebiets rund um den Bahnhof Bolligen. Sie alle sind Grundeigentümerinnen im Planungsperimeter. Sie veranstalten einen einstufigen Studienauftrag im selektiven Verfahren als Projektstudie nach SIA-Ordnung 143, Ausgabe 2025, mit Folgeauftrag für das siegreiche Bearbeitungsteam.
Die Einwohnergemeinde Bolligen plant die bessere Nutzung der gemeindeeigenen Parzelle durch eine Neugestaltung zur Aufwertung des Ortseingangs und zur Schaffung eines attraktiven, bahnhofsnahen Quartiers mit Wohn-, Büro- und Dienstleistungsflächen. Die Landi Bolligen Genossenschaft plant den Ausbau ihres Verkaufsstandorts mit Erweiterung der Verkaufsflächen und der Parkierungsanlage.
Die RBS prüft Optimierungen ihrer Anlagen, darunter eine Aufstockung des Bahnhofgebäudes, Verbesserungen der Verkehrsströme für Zufussgehende sowie die langfristige Sicherstellung der Zukunftstauglichkeit der Bahnhofsanlage.
Für den Studienauftrag sucht die Auftraggeberschaft Bearbeitungsteams mit den Fachbereichen Architektur/Städtebau (Federführung), Landschaftsarchitektur/Freiraum und Verkehr/Mobilität.