Musikschulneubau in Triesen

Projektwettbewerb

Kurzbeschrieb Bauaufgabe

Die Liechtensteinische Musikschule wurde im Jahre 1963 gegründet und ist seit 1973 eine selbständige Stiftung des öffentlichen Rechts. Heute werden von der Liechtensteinischen Musikschule mehr als 2'500 Schüler aller Altersstufen unterrichtet. Während für Schüler bis zum Abschluss des Primarschulalters zumeist gemeindeeigene Unterrichtsräume zur Verfügung stehen, bietet das Land Liechtenstein landeseigene Räume für die Musikschulverwaltung sowie für den Unterricht der verbleibenden rund 1'500 Schüler an. Nachdem das Land Liechtenstein durch Beteiligung am Bau eines Mehrzweckgebäudes in Eschen Unterrichtsräume im Liechtensteiner Unterland schaffen konnte, die Verwaltung der Musikschule wie bisher weiterhin im Rheinbergerhaus in Vaduz ihren Hauptsitz beibehalten wird, erfolgt nun die Errichtung eines für den Raum des Liechtensteiner Oberlands bestimmten Unterrichtszentrums in Triesen. Für die Realisierung dieses Bauvorhabens hat die Gemeinde Triesen das Grundstück Nr. 2442 sowie Teile der Grundstücke 2441 und 2433 dem Land Liechtenstein im Baurecht zur Verfügung gestellt. Das künftige Baugrundstück befindet sich zwischen der Landstrasse sowie den Bauten der Gemeindeverwaltung Triesen.



Eckdaten

Ort
Triesen
Auftraggeber (Auslober)
Regierung des Fürstentums Liechtenstein
Bauherrschaft
Regierung des Fürstentums Liechtenstein
Baukategorie nach SIA102
Unterricht, Bildung und Forschung
Art der Aufgabe
Neubau
Beschaffungsform (nach SIA)
Projektwettbewerb
Sprache des Verfahrens
Deutsch
Anonymes Verfahren
Nein
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Stufen
Einstufig
Fachgebiet Federführung
Architektur
Weitere optionale Fachgebiete
Akustik, Haustechnik
Regionale Einschränkung
GATT-WTO

Termine

17.05.00
Datum Publikation
23.06.00
Anmeldung
12.07.00
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen
06.10.00
Abgabe der Pläne
13.10.00
Abgabe des Modells
03.11.00
Jurybericht

Resultat

1. Rang
1. Preis (CHF 20000)
OKTOBER
Teamname
Binotto und Gähler
Architektur
Binotto + Gähler AG
2. Rang
2. Preis (CHF 17000)
DREIKLANG
Teamname
Aschwanden und Schürer
Architektur
Aschwanden und Schürer
3. Rang
3. Preis (CHF 13000)
DREIKLANG
Teamname
Beat Consoni
Architektur
Beat Consoni
4. Rang
4. Preis (CHF 12000)
KANON
Teamname
Fink und Jocher
Architektur
Fink+Jocher
5. Rang
5. Preis (CHF 10000)
Bremer Stadtmusikanten
Teamname
Erhart und Partner
Architektur
Erhart und Partner
ohne Rang
Ankauf (CHF 8000)
M-TATA-M-TATA
Teamname
Bruno Spagolla
Architektur
Bruno Spagolla
 

Jurymitglieder

Fachleute
Arnold Amsler, Dipl. Arch., Winterthur (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Hansjörg Hartmann, Dipl. Arch., (LIA), Vaduz (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Walter Walch, Dipl. Arch., Hochbauamt (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Dietmar Walser, Dipl. Arch., Feldkirch (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Paul Eberle, Dipl. Arch., Bauverwaltung Triesen (Mitglied ohne Stimmberechtigung, ist Ersatz)
Sachverständige
Mario Frick, Regierungschef Dr. (Vorsitz)
Josef Frommelt, Dir., Liechtensteinische Musikschule (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Xaver Hoch, Dipl. Ing., Gemeindevorsteher (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Gerold Schädler, Stiftungsratspräsident der Liechtensteinischen Musikschule, Vaduz (Mitglied ohne Stimmberechtigung, ist Ersatz)
Experten
Werner Gschwind, Dipl. Ing., raum- und bauakustischer Berater, Wädenswil (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
Helmut Kindle, Dipl. Arch., Vorprüfer, Triesen (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
Michael Pattyn, Dipl. Arch., Projektleiter, Hochbauamt (Expertin/Experte mit beratender Stimme)