Die Werkhöfe Göschenen und Airolo dienen der Gebietseinheit GE XI (AfBN) für den betrieblichen Unterhalt im Bereich des Gotthardstrassentunnels. Ebenfalls nutzen weitere Organisationseinheiten die Werkhöfe, unter anderem Schadenwehr Gotthard (SWG), Kantonspolizei Uri, Polizia Ticino und Tre Valli Soccarso für ihre Leistungserbringung.
Die bestehende Betriebsinfrastruktur (Fahrzeughallen, Werkstätten und Betriebsgebäude) wurde zwischen 1978 und 1982 erstellt und ist bei der Inbetriebnahme der zweiten Gotthardröhre über 50 Jahre alt.
Im Zusammenhang mit dem Bau der zweiten Gotthardröhre 2TG gibt es weitere Bedürfnisse der Nutzer und der Platzbedarf muss auf die neue Situation angepasst werden.
Ebenfalls müssen die Gebäude des Bundes in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Klimaschutz, Nachhaltiges Bauen und Innovationen vorbildhaft sein. Basierend auf der Energiestrategie 2050 des Bundes sollen die Gebäude saniert werden.
Damit die Nutzer die zukünftigen Leistungsaufträge optimiert erbringen können und um die Energiestrategie umzusetzen ist eine Gesamtsanierung und Flächenoptimierungen an den Werkhöfen Göschenen und Airolo notwendig. Die Arbeiten erfolgen unter Betrieb und unter Rücksichtnahme auf die übrigen Arbeiten im Umfeld des Gotthardstrassentunnel.
Gegenstand der Ausschreibung ist das Generalplanermandat mit allen nötigen Fachdisziplinen wie Baumanagement, Architektur, Bauingenieurwesen, Gebäudetechnik, Elektrotechnik, Logistikplanung etc. sowie die Gesamtleitung für die Phasen MK/AP – IBN (SIA-Phasen 31-53).
Der detaillierte Leistungsbeschrieb ist den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.
Dokumente: simap.ch