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Genereller Entwässerungsplan Gemeinde Lupfig, GEP 2. Generation

Offerte

Kurzbeschrieb Bauaufgabe

- Für das öffentliche Gemeinwesen ist der Generelle Entwässerungsplan die Richtlinie, welche für die Planung, den Bau, die Weiterentwicklung und den Betrieb der örtlichen Siedlungsentwässerung massgebend ist. Es ist deshalb besonders wichtig, dass der GEP periodisch nachgeführt, überprüft, ergänzt und überarbeitet wird. Aus diesem Grund ist es entscheidend, dass in erster Linie - bevor neue Daten in irgendeinem System erfasst werden - der Bericht Datenbearbeitung und Verwaltung mit allen involvierten Stellen (Gemeinde, Bauverwaltung, Verfasser Werkplan Abwasser, eventuell AfU) erarbeitet und abgesprochen
wird (siehe Kapitel 5.6). Dieser Punkt ist nicht neu wurde aber bei den GEP der 1. Generation in den wenigsten Fällen berücksichtigt. Inzwischen schreibt der Kanton Aargau das Datenmodell GEP - AGIS vor.
- Bei der Planung von neuen und der .berprüfung von bereits realisierten Massnahmen zur Abwasserbehandlung bei Regenwetter (Hochwasserentlastungen, Regenbecken usw.) kommt wenn immer möglich der Immissionsansatz gemäss STORM - Richtlinie bzw. RiLi Abwasserbewirtschaftung bei Regenwetter zum Tragen.
- Die Projektierung der Sonderbauwerke ist mit Hilfe der TechRiLi STORM, VSA April 2013, durchzuführen, resp. die Wirkung der bestehenden Bauwerke mit der TechRiLi bzw. RiLi Abwasserbewirtschaftung bei Regenwetter zu überprüfen.
- Die privaten Sammelleitungen wurden beim GEP der 1. Generation in den wenigsten Fällen behandelt. Sie müssen im GEP der 2. Generation aufgenommen und bezüglich des baulichen und hydraulischen Zustandes überprüft werden.
- In Gemeinden mit mehr als 4‘000 Einwohnern besteht unter Umständen ein Potential zur Energienutzung aus Abwasser. Im Zustandsbericht Kanalisation ist aufzuzeigen, ob und wo dies möglich ist.
- Im Rahmen der GEP-Bearbeitung ist zu kontrollieren, ob die Abwasserabnahmeverträge und
Verträge unter Eigentümern privater Sammelleitungen vorhanden sind. Wo sie fehlen sind Vorschläge für das weitere Vorgehen zu unterbreiten.
- Optimierung der späteren periodischen Nachführungen. Der GEP muss ein Nachführungskonzept enthalten.
- Im Rahmen der GEP-Bearbeitung werden Erfolgskontrollen durchgeführt. Der GEP muss zudem aufzeigen, wie die Erfolgskontrollen zukünftig durchzuführen sind.



Eckdaten

Ort
Lupfig
Kanton
Aargau
Auftraggeber (Auslober)
Gemeinde Lupfig
Gemeinderat
Baukategorie nach SIA102
Wasserver-und entsorgungsanlagen
Art der Aufgabe
Sanierung
Beschaffungsform (nach SIA)
Offerte
Sprache des Verfahrens
Deutsch
Anonymes Verfahren
Ja
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Fachgebiet Federführung
Siedlungswasserbau
Regionale Einschränkung
Land
Quelle Ausschreibungstext
www.simap.ch

Termine

23.06.20
Datum Publikation
15.07.20
Abgabe der Offerte