Erneuerung Kunsteisbahn und Wellenbad Dählhölzli

Projektstudie

Kurzbeschrieb Bauaufgabe

Die Ka-We-De soll aufgrund ihrer architektonischen Qualitäten und ihrer historischen Bedeutung in ihrem bisherigen Charakter als Familienbad und Kunsteissportanlage für Quartier- und Stadtbevölkerung saniert, erneuert und weiterbetrieben werden. Das Grundkonzept von Sommer- und Winternutzung der Anlage soll beibehalten werden. Das Herzstück der Anlage, das Wellenbad, bleibt in seiner heutigen Form bestehen. Die Gesamtanlage soll mit der Sanierung und Erneuerung an Attraktivität gewinnen. Die Aufwertung der Ka-We-De soll über einen modernen Betrieb und nicht über eine grundsätzliche architektonische Umgestaltung der baukulturell wertvollen Anlage erfolgen.
Entsprechend der Eisstrategie der Stadt Bern findet nach der Sanierung der organisierte Eishockeysport nicht mehr in der Ka-We-De, sondern im Weyermannshaus statt. Die freiwerdende Eisfläche soll gemäss dem obenerwähnten Konzept weiterhin eine sportliche Betätigung für Besucher und Besucherinnen, insbesondere Kinder, ermöglichen. Der verminderte Bedarf an Garderobefläche aufgrund des Weggangs des Club-Eishockeys führt- neben den verminderten Lärmemissionen auch dazu, dass für den Winterbetrieb die Eisfläche reduziert werden könnte und im Sommerbetrieb unterschiedliche Beckentiefen (Niveaus) sowie zusätzliche Liege- oder Spielflächen angeboten werden könnten. Diese dürfen den Charakter des Bades nicht verändern und sollen die denkmalpflegerischen Vorgaben berücksichtigen. Der Umzug des Eishockeys ermöglicht zudem einen kürzeren Umbau vom Wasser- zum Kunsteisbetrieb (und umgekehrt) und damit eine längere Badesaison. Mit dem Wegzug des organisierten Eishockeysports wird das für den Sommerbetrieb bereits überdimensionierte Garderobengebäude auch im Winter weniger stark genutzt. Hier sind Ideen gefragt, wie man das Gebäude für verschiede attraktive Angebote oder Liegeplätze neu nutzen kann. Das schützenswerte Hauptgebäude soll sanft saniert werden. Das Restaurant soll unabhängig betrieben werden können und verschiedenen gastronomischen Ansprüchen genügen (Sportler, Kinder, Familien, aber auch Quartierbevölkerung etc.). Es soll mindestens ein Gymnastikraum eingeplant werden.



Eckdaten

Ort
Bern
Kanton
Bern
Auftraggeber (Auslober)
Stadt Bern | Direktion für Finanzen, Personal und Informatik | Fachstelle Beschaffungswesen
Bauherrschaft
Stadt Bern
Verfahrensbegleitendes Büro
Stadt Bern | Präsidialdirektion | Hochbau Stadt Bern
Baukategorie nach SIA102
Gastgewerbe und Fremdenverkehr, Freizeit, Sport und Erholung
Art der Aufgabe
Erweiterung, Sanierung
Beschaffungsform (nach SIA)
Projektstudie
Sprache des Verfahrens
Deutsch
Anonymes Verfahren
Nein
Art des Verfahrens
Selektives Verfahren
Stufen
Einstufig
Fachgebiet Federführung
Generalplanung
Weitere Fachgebiete
Architektur, Bauingenieurwesen, Elektroingenieur, HLKK-Ingenieur, Landschaftsarchitektur, Sanitäringenieur, Eistechnik, Badewassertechnik
Regionale Einschränkung
GATT-WTO
Quelle Ausschreibungstext
www.simap.ch

Termine

27.03.19
Datum Publikation
03.05.19
Anmeldung
25.11.19
Abgabe der Wettbewerbsbeiträge

Jurymitglieder

Fachleute
Thomas Pfluger, Architekt ETH SIA, Stadtbaumeister, Hochbau Stadt Bern (Vorsitz)
Ursina Fausch, Architektin ETH SIA SWB, Ernst Niklaus Fausch Partner AG, Zürich (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Roger Weber, Architekt FH BSA SIA AKB, weberbrunner ag, Zürich (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Pascale Bellorini, Architektin ETH SIA SWB, Bellorini Architekten AG, Bern (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Simone Hänggi, Landschaftsarchitektin HTL / BSLA, Hänggiblaser GmbH, Bern (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Heinrich Sauter, Architekt ETH SIA, Bereichsleiter, Hochbau Stadt Bern (Mitglied ohne Stimmberechtigung, ist Ersatz)
Sachverständige
Christian Bigler, Leiter Sportamt Stadt Bern (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Philipp Luginbühl, Fachspezialist Sportanlagen, Sportamt Bern Renate Rolli Sommaruga Bereichsleiterin Immobilienmanagement Verwaltungsvermögen (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Renate Rolli Sommaruga, Bereichsleiterin Immobilienmanagement Verwaltungsvermögen, Immobilien Stadt Bern (Mitglied mit Stimmberechtigung)
Roland Meier, Portfoliomanagement, Immobilien Stadt Bern (Mitglied ohne Stimmberechtigung, ist Ersatz)
Experten
Sabine Schärrer, Quartiervertretung QUAV 4 (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
Eva Zbinden Kaessner, Co-Präsidentin des Vereins Freunde der Ka-We-De (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
Regula Hug, Denkmalpflege Stadt Bern (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
Kurt Frommenwiler, Experte Technik, Sportamt (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
Frank Linthaler, Betriebsleiter Ka-We-De (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
Marc A. Jenzer, Jenzer+Partner AG, Gebäudetechnik / Schwimmbadbau (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
Michael Karli, WAM Ingenieure (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
Markus Däppen, Vertretung Fachstelle für hindernisfreies Bauen, Procap, Bern (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
Michael Steiner, Stadtgrün Bern (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
Jon Calüna, Gastronom und Hotelier, Swissness AG (Expertin/Experte mit beratender Stimme)
Werner Abplanalp, Abplanalp Affolter Partner, Bern, Bauökonomie (Expertin/Experte mit beratender Stimme)