Die vorhandenen heutigen Schultrakte (ohne Turnhalle und Provisorien) entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Basierend auf vielschichtigen Analysen der verschiedenen Gebäudestrukturen und Bausubstanzen hat die Auftraggeberin entschieden, einen Ergänzungsbau zu prüfen, zu planen und zu bauen.
Durch die komplette Neugestaltung der zur Verfügung stehenden Parzelle kann die hier bestellte Ergänzungsbaute neu angeordnet werden und das erforderliche Raumprogramm optimal umgesetzt werden. Ausserdem kann durch eine geschickt etappierte Realisierung auf weitere kostspielige Provisorien verzichtet werden. Mit dem Bau einer neuen Schulanlage soll Raum für Schule und Kultur geschaffen werden, der flexible Nutzungen zulässt, und mit der Entwicklung der Gemeinde Schritt hält. Die Auftraggeberin hat dazu auf dem heutigen Schulareal Machbarkeitsstudien für die neue Schulanlage erarbeiten lassen. Als Endziel und Endzustand soll der Neubau ein Schulhaus für Primarklassen, eine Tiefgarage und die dazu gehörigen Aussenanlagen umfassen. Auf dem Weg zu diesem Endausbau soll aufgezeigt werden, wie mit der heutigen Substanz etappenweise ein geschickter Umgang zu erfolgen hat, mit dem Ziel, die Ressourcen optimal und haushälterisch zu nutzen.
Für die Projektumsetzung schreibt die Auftraggeberin einen zweistufigen Gesamtleistungswettbewerb
wird als selektives Verfahren gemäss den Bestimmungen des öffentlichen Beschaffungswesens durchgeführt.